Über uns

Nachfolgend möchten sich Ihnen die drei Schaustellerfamilien, die diese Website zusammen betreiben, persönlich mit ihrem Werdegang vorstellen.

Allen gemeinsam ist die Liebe zu ihrem Beruf, daraus resultierend das ständige Streben, die betriebenen Geschäfte zu verbessern und zu verschönern oder auch Ideen für neuartige Geschäfte zu verwirklichen. Bei der Zusammenarbeit mit den Behörden und Veranstaltern legen die Fahrenschons größten Wert auf Zuverlässigkeit und korrekte Vertragserfüllung. Viele Feste werden von ihnen schon über 30 Jahre ununterbrochen beschickt.

Der Umgang mit den Kunden, von denen viele Bekannte und treue Stammkunden sind, macht allen Fahrenschons besondere Freude, denn sie wollen dazu beitragen, den Besuchern der beschickten Festplätze und Veranstaltungen einige fröhliche Stunden zu bereiten.



Familie Max Fahrenschon sen. Familie Max Fahrenschon sen.
Max Fahrenschon sen., Sohn von Max Fahrenschon (geb. 1894, gest.1962) und Kunigunde Fahrenschon (geb. 1919), wurde 1938 in Rosenheim geboren.
Bis zu seinem 24. Lebensjahr war er im elterlichen Betrieb (siehe auch "Geschichte") tätig.

1958 lernte er Margarethe Krimplstötter (geb.1926) kennen, eine Sekretärin bei der Barmer Ersatzkasse Rosenheim. Margarethe bringt aus erster Ehe die fünfjährige Tochter Roswitha mit in die Familie.

1962 machten sich Max und Margarethe dann mit einer kleinen Schieß- und Wurfbude selbständig. Die für das Frühjahr 1962 geplante Hochzeit von Max und Margarethe wurde verschoben, als der Vater von Max im April plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt. Im Oktober kam Sohn Max jr. zur Welt. 1963 wurde dann die Hochzeit nachgeholt. 1964 wurde der zweite Sohn Christian geboren.

1965 wurde unter erheblichem finanziellen Aufwand ein neues Kinderkarussell angeschafft, 1966 ein neuer großer Schießwagen. Mit diesen beiden Geschäften wurden in den Folgejahren viele Volksfeste in Ober- und Niederbayern beschickt. 1976 kommt noch ein Verlosungswagen hinzu. 1982 kaufte sich Max Fahrenschon sen. zusammen mit seinen Söhnen das Fahrgeschäft Disco-Fieber. Hierbei handelte es sich um einen sogenannten Hopser oder auch Taumler, der jedoch als Besonderheit von 2 Seiten angehoben werden konnte. Betrieben wurde dieses Geschäft von Sohn Christian. 1989 wurde das "Disco-Fieber" wieder verkauft.

Bis heute reisen Max und Margarethe Fahrenschon auf ihren Stammplätzen mit ihrem Kinderkarussell und ihrem Schießwagen, wobei diese Geschäfte natürlich immer wieder renoviert, umgestaltet und auf den neuesten Stand gebracht wurden.



 Familie Max Fahrenschon jun.
Max Fahrenschon jun. (geb. 1962 in Rosenheim) besuchte von 1969 - 1972 die Grundschule in Rosenheim und anschließend bis zum Abitur 1982 das Ignaz-Günther-Gymnasium. In diesen Jahren wohnte er während der Schulzeit bei seinen Großeltern und seiner Tante in Rosenheim, an den Wochenenden und in den Ferien war er bei seinen Eltern auf den verschiedenen Festplätzen.
Selbstverständlich half er, so gut es seinem Alter gemäß möglich war, im elterlichen Betrieb mit und lernte somit das Schaustellergewerbe von der Pike auf kennen. Nach dem Schulabschluß arbeitete er ganzjährig mit.

1985 begann er parallel zu seiner Arbeit zuhause noch ein Fernstudium der Elektrotechnik bei der Fernuniversität Hagen. Ebenfalls 1985 lernte er auf einem Faschingsball seine heutige Frau Christine kennen. In den Folgejahren reisten sie zusammen mit den Eltern von Max jun., wobei Christine noch eine Ausbildung als Graphikerin absolvierte. 1990 machte sich Max jun. dann als Schausteller selbständig.

Im Februar 1992 heirateten Christine und Max jun., im November kam ihre Tochter Katharina zur Welt. 1994 schloß Max jun. sein Studium mit der Diplomprüfung ab. Dezember 1995 wurde Sohn Florian geboren.

1996 entschlossen sich Christine und Max jun. zu einer großen Neuinvestition und bestellten sich bei der Fa. Dietz ein neues Kinderkarussell. Dieses sollte sich von der Konkurrenz abheben und wurde deshalb nach einer Idee von Max jun. "Bayern - Rallye" genannt und vom Samerberger Künstler Hendrik Müller im bayrischen Stil gestaltet.

Im Frühjahr 1997 wurde das neue Karussell geliefert und seitdem sind Max jun. und Christine damit auf den Volksfesten in Bayern unterwegs.



Familie Christian und Claudia Fahrenschon
Christian Fahrenschon wurde 1964 in Rosenheim geboren. Schon von klein auf einwickelte ich eine große Liebe zum Schaustellergewerbe. Da ich auf keinen Fall von meinen Eltern getrennt sein wollte absolvierte ich die Schulpflicht als sogenannter Gastschüler. Über 100 verschiedene Schulklassen besuchte ich während meinen 8-jährigen Hauptschulzeit. Schnell integriert in die Klassengemeinschaft ist man natürlich, wenn man ein paar Freikarten im Schulranzen parat hält. Ein zweijähriger Besuch auf einer privaten kaufmännischen Wirtschaftsschule mit anschließender zweijähriger Ausbildung zum Bürokaufmann beendete ich meine Schulpflicht.

Während dieser Zeit machte es mir sehr große Freude an den elterlichen Schaustellergeschäften mitzuhelfen. Schon mit 12 Jahren rekommandierte ich unsere Verlosung so, daß die Festbesucher neugierig über diesen lustigen Burschen da oben stehenblieben und natürlich auch Lose kauften.

Von 1984 - 1989 war ich selbstständiger Geschäftsführer des Fahrgeschäftes "DISCO-Fieber". Mit großer Begeisterung und persönlichem Engagement betrieb ich dieses Geschäft. Durch die wachsende Unvernunft der überwiegend sehr jungen Fahrgäste entschieden wir uns dann zum Verkauf dieses Geschäftes. Über den Umweg Blackpool GB, wo es die Firma David Walish sechs Jahre in Betrieb hatte, befindet es sich momentan in Mexiko.

Das erste Geschäft von mir, ein Peter Petz Dampfkarussell das seit 1987 auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt seine Runden dreht, wird von mir nostalgisch stilecht mit Frack und Zylinder betrieben.

1989 gab ich bei der Griesheimer Firma Nothnagel den Bau eines Verlosungswagens in Auftrag. Mit dieser "JACKPOT" Verlosung bereise ich Festplätze überwiegend im oberbayrischen Raum.

Meine Frau Claudia, geborene Meller, lernte ich auf dem "Little Oktoberfest" in München kennen, wo Sie ebenfalls auf der elterlichen Verlosung rekommandierte. Damals und bis heute bin ich fasziniert von Ihrem unbekümmerten natürlichen Wesen.

Unsere Tochter Anna Maria wurde 1992 während des Waldkraiburger Volksfestes geboren. 1994 kurz vor der Geburt unseres Sohnes Maximilian IV heirateten wir mit großem Trara im Skibebiet Sudelfeld auf der bekannten Schindlberger Alm.

Meine Frau übernahm 1992 das Verlosungsgeschäft "GLÜCKSTOPF" welches meinen Eltern gehörte und lies es von der Firma afwa zur "Lucky Lady" umbauen.

Für den Einstieg auf neuen Festplätzen, wurde 1993 von meiner Frau ein "MOTODROM" Derby angeschafft. Die Neugestaltung wurde bereits wieder 1995 vom Tattenhausener Airbrushkünstler "Schlumpf" Huber vorgenommen. Dieser ist bekannt durch seine Werke beim Hotel Aschauer Hof des Viersterne-Koch Winkler und sein Schaffen bei BMW. Zu Gunsten einer geplanten Großinvestition wurde das "MOTODROM" meiner Frau Claudia Fahrenschon 1996 wieder veräußert. Diese große Neuinvestition von meiner Frau und mir wäre das Hochfahrgeschäft "EXCALIBUR" gewesen, eine leichtere Version des Evolution. Geplant und rechtzeitig bestellt wurde das Geschäft für die Saison 1995. Leider wurde die Herstellerfirma vertragsbrüchig und konnte das Geschäft nicht wie vereinbart liefern, auch nicht für die folgende Saison.

Im Frühjahr 1996 entschlossen wir uns zum Kauf der beiden Unikate des Typs "HEXENTANZ", Fabrikat Zierer. Eins der Geschäfte befand sich bei der Firma Huss in Bremen, das Andere bei einem französischen Schaustellerkollegen in Montpellier. Mit großem finanziellen Aufwand wurde die neuere Anlage der Firma Huss generalüberholt. Die zweite Anlage wurde auf grund des schlechten Zustandes sofort weiterverkauft. Über den jetzigen Verbleib ist uns nichts bekannt. Meinen Dank heute noch an die Firma Bussink in Appenzell (Switzerland) und an die Firma Zierer in Deggendorf, vor allem aber an die Firmen Siemens Anlagenbau Bremen und Tyroller Hydrauliksysteme Schrobenhausen für das große Engagement bei dieser Generalüberholung.

Nach 10 Jahren und stetig wachsenden Erfolg haben wir uns 2005 vom Hexentanz getrennt. Seit 2004 betreiben wir ein Wellenflugkarussell, daß schon in den ersten Jahren verbessert und verschönert wurde.